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Schießbrillen können bei vielen Schießdisziplinen die Anstrengung der Augen verringern.

Das Sehen ist im Berufsleben und auch bei Sport und Hobby wesentlich anspruchsvoller geworden. Besonders beim Sportschießen hängt ein wesentlicher Teil des Erfolges am Sehen. Zu diesem Thema wurde bereits 1995 von Egon Weiler (mehrfacher Deutscher Meister, Vizemeister und Landesmeister in verschiedenen Vorderlader Kurzwaffendisziplinen beim BDS) ein Fachbericht in der Deutschen Optikerzeitung veröffentlicht. Diesen Bericht können Sie hier auf dieser Seite anschauen, oder als ZIP-Datei Downladen.


Gezielt wird mit dem Auge - Getroffen mit dem Griff

Auch kleinste unkorrigierte Sehfehler, die im normalen Alltagssehen nicht weiter auffallen, führen zu Unschärfen während des Zielvorganges oder zu Sehschwankungen durch Überanstrengung während des Wettkampfes. Dies ist auch die häufigste Ursache für das stagnieren des Trainingerfolges.
Selbst der neueste Sehtest für eine normale Brille sagt meist nichts darüber aus, ob mit einer speziellen, der Anforderung angepaßten, Schießbrille eine Verbesserung des Ergebnis nicht doch zu erreichen ist. !

Normale Brillengläser bilden nur in der Mitte verzerrungsfrei und ohne seitliche Verschiebung ab. Kaum ein Schütze schaut jedoch bei einer normalen Sehbrille durch die Glasmitte.
Bei Schießbrillen kann das Brillenglas stufenlos zur Nase hin verschoben werden. Das Glas kann außerdem winkelgenau auf die Visierlinie eingestellt werden, was zu einem spürbaren Schärfengewinn führt. Das nichtzielende Auge wird durch eine Abdeckscheibe verdeckt und kann offen bleiben - die Gesichtsmuskulatur bleibt dabei entspannt.
Farbfilter, die an der Schießbrille angebracht werden können, ermöglichen die Anpassung an verschiedene Standbedingungen. Für Pistolenschützen ist die Irisblende unverzichtbar. Durch eine individuell angepaßte Glasstärke läßt sich das Sehen den einzelnen Disziplinen anpassen.


Wie wir Schießbrillen anpassen!

Zum sportlichen Schießen benötigen Sie in der Regel eine andere Glasstärke als im alltäglichen Sehen. Um diese spezielle Glasstärke zu bestimmen, erfolgt zuerst eine genaue, optometrische Bestimmung der Glasstärke für beide Augen. Hierbei wird auch die Qualität des beidäugigen Sehens mit berücksichtigt. Die Bestimmung der Schießbrillenstärke erfolgt danach für die jeweilige Disziplin.
Glasbestimmung Durch grundiertes Fachwissen und eigene langjährige Erfahrung in den verschiedenen Disziplinen wird das Schießbrillenglases für die jeweilige Disziplin bestimmt. Verschiedene Faktoren wie zum Beispiel die Entfernung zur Scheibe, das Alter des Schützen oder die Art und Anordnung der Visierung müssen ebenso berücksichtigt werden, wie auch der Abstand des Glases vom Auge.

Die ermittelten Werte werden dann in einer speziellen Meßbrille fein abgestimmt. Die Glasstärkenfeinabstimmung erfolgt auf 10 Meter, da hier der Meßfehler bereits bei 0,1 dpt liegt und mit zunehmender Entfernung noch weiter abnimmt.

Wie Sie aus der kurzen Übersicht sicher bereits entnehmen konnten, dauert eine solch präziese Schießbrillenanpassung auch seine Zeit. Aus diesem Grund ist es sinnvoll einen Termin für die Schießbrillenanpassung vorher zu vereinbaren
(Tel. 0 70 43 / 3 26 66).